Klimakatastrophe und reformutopisch-pessimistische Weltanschauung
Zur politischen Sozialisation politisch nicht aktiver junger Menschen
DOI:
https://doi.org/10.26043/GISo.2026.1.4Schlagwörter:
Natur, politische Sozialisation, Weltanschauung, Utopie, impliziertes Subjekt, KlimakatastropheAbstract
Mit der Klimakrise ist nicht nur das Verhältnis der Menschen zur Natur problematisch geworden, sondern auch die Zukunft der Menschheit. Dies betrifft gerade auch junge Generationen. In dem Beitrag nutze ich sozialisationstheoretische Grundbegriffe, um eine Gruppendiskussion mit vier jungen Menschen zu analysieren, die zwar politisch (auch über die Klimakrise hinaus) denken, letztlich aber für sich keine politischen Handlungsmöglichkeiten sehen. Ihre politische Weltanschauung, die sich als reformutopisch-pessimistisch bezeichnen lässt, ist durch eine Einschränkung des utopischen Moments, welches für jegliches politisches Handeln wichtig ist, charakterisiert. Dies hat auch damit zu tun, dass sie, trotz ihres klimapolitischen Bewusstseins, der eigenen Verwicklung in die Klimakatastrophe nicht entrinnen können.
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