Kindheit in Deutschland aus der Perspektive neu zugewanderter Kinder: Erfahrungen, Deutungen, Strategien

Autor/innen

  • Jessica Schwittek Universität Duisburg Essen

DOI:

https://doi.org/10.26043/GISo.2021.1.1

Schlagworte:

Neu zugewanderte Kinder, Kindheit, Interpretation der Situation, Erfahrungen, Strategien, Gruppendiskussionen

Abstract

Der Beitrag interessiert sich für den Blick neu zugewanderter Kinder auf Kindheit in Deutschland und geht der Frage nach, wie diese mit einer ihnen – zunächst – fremden Kindheit umgehen. Auf der Grundlage von Gruppendiskussionen wird herausgearbeitet, dass die TeilnehmerInnen Kindheit in Deutschland vor dem Hintergrund von (Sozialisations-)Erfahrungen in den Herkunftsländern als veranstaltete Kindheit und als (relativ) sichere Kindheit deuten. Diese beiden Deutungs- und Erfahrungskomplexe sowie die von den Kindern entworfenen Handlungsstrategien werden aus dem empirischen Material heraus rekonstruiert. Deutlich werden so die kompetente Ermittlung und Anwendung sozialer Regeln durch die AkteurInnen und ihre kreativen Leistungen hinsichtlich des Umgangs mit neuen Situationen.

Autor*innenbiografie

Jessica Schwittek, Universität Duisburg Essen

Jessica Schwittek ist Mitarbeiterin an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der sozialwissenschaftlichen Kindheits- und Jugendforschung; sie forscht zum Aufwachsen in unterschiedlichen Gesellschaften und im Kontext von Migration und Transnationalität.

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Veröffentlicht

2021-06-01

Zitationsvorschlag

Schwittek, J. (2021): Kindheit in Deutschland aus der Perspektive neu zugewanderter Kinder: Erfahrungen, Deutungen, Strategien. In: Gesellschaft – Individuum – Sozialisation. Zeitschrift für Sozialisationsforschung, 2 (1). doi:10.26043/GISo.2021.1.1.