Delinquenz und Sozialisation

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.26043/GISo.2023.2.0

Abstract

Delinquenz wird gemeinhin als das Ergebnis nicht gelungener Sozialisationsprozesse verstanden, insofern gesellschaftliche Norm- und Wertstrukturen nicht in gewünschter Weise angeeignet wurden. Wie entstehen derartige Abweichungen im Verlauf von Sozialisationsprozessen und wie können solche Entwicklungen sich auch wieder verändern? Welche Rolle spielen unterschiedliche Institutionen in solchen Konstellationen? Die vier Beiträge des Themenschwerpunkts gehen diesen und verwandten Fragen nach. Daneben sind noch zwei freie wissenschaftliche Beiträge in der Ausgabe enthalten, die sich mit den Auswirkungen sozialer Ungleichheiten an Übergängen in der Schule bzw. im akademischen Hochschulbetrieb beschäftigen.

Autor*innenbiografien

Franz Zahradnik , Universität Zürich

Dr. Franz Zahradnik ist Postdoc und Dozent am Lehrstuhl Ausserschulische Bildung und Erziehung des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich. Seine thematischen Interessen liegen in den Bereichen soziale Probleme, Devianz/Delinquenz, soziale Hilfe und Kontrolle, Reintegration/Desistance sowie qualitative Methoden der Sozialforschung, insbesondere Längsschnittdesigns.

Christian Ghanem, Technische Hochschule Nürnberg

Dr. Christian Ghanem ist Professor für Theorien und Handlungslehre in der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Resozialisierung an der Technischen Hochschule Nürnberg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Soziale Dienste der Justiz, spezifische Zielgruppen im Strafvollzug (aktuell ältere Gefangene), Professionalisierung und Digitalisierung in der Sozialen Arbeit.

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Veröffentlicht

2023-11-24

Zitationsvorschlag

Zahradnik, Franz/Ghanem, Christian (2023): Delinquenz und Sozialisation. In: Gesellschaft – Individuum – Sozialisation. Zeitschrift für Sozialisationsforschung, 4 (2). doi:10.26043/GISo.2023.2.0.