Transnational und machtkritisch
Überlegungen zu erziehungswissenschaftlicher Migrationsforschung in und zu Ungleichheitsverhältnissen an Schulen in Frankreich und Deutschland
DOI:
https://doi.org/10.26043/GISo.2025.2.1Schlagwörter:
Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung, Schule, Religion, Ethnografie, Machtkritik, methodischer TransnationalismusAbstract
In dem Beitrag gehen wir anhand von zwei laufenden Promotionsprojekten der Frage nach, wie zu migrationsgesellschaftlich relevanten Themen geforscht werden kann, ohne die damit einhergehenden Spannungsverhältnisse – gleichzeitig in und zu Ungleichheitsverhältnissen zu forschen – einseitig aufzulösen. Wir skizzieren hierfür drei method(olog)ische Zugänge und reflektieren ihr Potenzial, in ihrer Kombination einen verantwortungsvollen Umgang etwa mit dem Dilemma der Reifikation zu finden: 1. ein ethnographischer und explorativer Forschungsstil, 2. eine macht- und rassismuskritische Perspektive und 3. eine transnationale Rahmung. Darüber hinaus plädieren wir für eine stetige Reflexionspraxis, die sich idealerweise im kollegialen Austausch vollzieht.
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