Wie zu Religion forschen?
Globalgeschichtliche Impulse zum Religionsdiskurs in der erziehungswissenschaftlichen Migrationsforschung
DOI:
https://doi.org/10.26043/GISo.2025.2.4Schlagwörter:
lobale Religionsgeschichte, Religionsdiskurs, Genealogie, Religiöses OtheringAbstract
Eine machtsensible und anti-essentialistische Forschung im Schnittfeld von Migration und Religion muss sich kritisch mit den oftmals unhinterfragten Verständnissen der Begriffe auseinandersetzen, die den Forschungsprozess begleiten. In den vergangenen Jahren haben Vertreter*innen der globalgeschichtlich orientierten Religionsforschung methodologische und methodische Debatten angestoßen, die hierzu vielversprechende Perspektiven eröffnen. Das in diesem Zusammenhang entwickelte Forschungsprogramm ist prinzipiell auf alle analytischen Begriffe anwendbar und entfaltet somit auch jenseits der Religionswissenschaft seine Relevanz. Der vorliegende Beitrag setzt sich mit zentralen Positionen der globalgeschichtlichen Religionsforschung auseinander, mit dem Ziel, produktive Impulse für die erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung zum Begriff Religion zu identifizieren. Dabei wird das Konzept des Religiösen Otherings aus Sicht der globalen Religionsgeschichte kritisch diskutiert und im Anschluss ein Ausblick gegeben, der aktuelle Entwicklungen zum Religionsdiskurs aufnimmt.
Veröffentlicht
Ausgabe
Rubrik
Lizenz

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International.


