Sozialisation im Internat
Vergleichende Fallstudien zu subjektiven Interaktionsmechanismen
DOI:
https://doi.org/10.26043/GISo.2025.2.7Schlagwörter:
Sozialisation, Internat, Adoleszenz, qualitative Forschung, Zugehörigkeit,, VergleichsstudieAbstract
Internate als eine Sozialisationsinstanz gelten bis heute im deutschsprachigen Forschungsdiskurs als Forschungsdesiderat. Allerdings bildet die Rahmung des Aufwachsens von Heranwachsenden im Internat eine prägnante Grundlage für die weitere Entwicklung und die damit verbundene Sozialisation von Kindern und Jugendlichen. Dieser Beitrag nimmt daher die Frage in den Fokus, wie sich sozialisatorische Interaktionen in den Internaten aus Perspektive der Bewohner*innen gestalten. Die Rekonstruktionen zeigen, dass insbesondere die Funktion der Peers als Sozialisationsinstanz und die damit verbundene Konstruktion von Zugehörigkeit bzw. Kollektivismus innerhalb des Internates eine besondere Bedeutung einnimmt. Ausgangspunkt für die Analyse bilden zwei Fallstudien, die an Internaten mit unterschiedlichen Schwerpunkten durchgeführt wurden. Erhoben wurden die Daten durch biographisch-narrative Interviews, Expert*inneninterviews sowie Gruppendiskussionen.
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